Hygienekonzept – Schelmenmarkt 2021

Allgemeine Hygienemaßnahmen

Auf den Marktplätzen gelten Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen, wie sie im öffentlichen Umfeld bekannt und eingeführt sind.

Dazu gehören:

  • Abstandsregelungen
  • Handhygiene
  • Keine Gruppenbildung
  • Hust- und Nies-Etikette
  • Mundschutzpflicht (sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann)
  • Kein Einlass bei Anzeichen von Krankheitssymptomen (Verweis vom Veranstaltungsgelände)

Jeder Betreiber darf nur durch die Vorlage eines gültigen Impfnachweises oder einen tagesaktuellen negativ-PCR-Test sein Geschäft in Betrieb nehmen. Er ist für die Umsetzung des genehmigten eigenbetrieblichen Hygienekonzeptes und im laufenden Betrieb durch ihn und seine Mitarbeiter zuständig.

Nach den aktuell geltenden Vorgaben wird in den erforderlichen Bereichen die Erfassung der personenbezogenen Kontaktdaten durch eine geeignete Maßnahme (z.B. Einsatz der „Luca“-App) vollzogen. Dies dient der Vereinfachung des Arbeitsablaufes der Mitarbeiter, aber natürlich auch dem Schutz aller Personen vor Ort.

In folgenden Bereichen ist die Verwendung eines nach den geltenden Vorschriften tauglichen Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend:

  • Jegliche Ein- und Ausgänge
  • Attraktionen
  • Wartebereiche
  • Sanitäranlagen
  • Gedrängesituationen

Das ordnungsgemäße Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird in den betroffenen Bereichen durch alle Mitarbeiter überprüft. Bei Nichteinhaltung ist ein Platzverweis auszusprechen.

Besucheranzahl und Besucherwege

Die Breite der Besucherwege auf den Marktplätzen beträgt sechs bzw. acht Meter, wodurch ein geordneter Ablauf gewährleistet werden soll. Jedem Betrieb wird ein Wartebereich mit einem Mindestabstand von 1,5 m zugewiesen. Pro Festplatz dürfen jeweils maximal 1000 Personen zeitgleich eingelassen werden. Geimpfte und genese Personen werden hier nicht eingerechnet. Deren Gesamtzahl ergibt sich aus der Verkehrsfläche des Festplatzes geteilt durch drei (qm² zur Wahrung des Mindestabstands) abzüglich der 1000 nicht geimpften/nicht genesenen Personen. Die Verkehrsfläche für den Festplatz 1 Bleiche-Escher beträgt 13.150 qm² (: 3= 4383 Personen, abzüglich 1000 Personen = 3383 Personen.) Der Veranstalter legt jedoch zunächst eine Höchstzahl von 1500 geimpften/genesenen Personen fest. Die Anzahl der Standplätze wurde im Vergleich zu vorherigen Jahren reduziert.

Der Eingang 1 befindet sich neben der Holzbrücke (Ecke Uferweg/“Bleiche“). Dort erfolgt eine entsprechende Zugangskontrolle/Zählung durch den Sicherheitsdienst (vier Personen). Dieser ist dazu ermächtigt, Taschenkontrollen durchzuführen. Der Weg verläuft dann über den Parkplatz „Bleiche“ und über den Escher. An der Kreuzung Escher/Ziegelturm/Müllerwiese befindet sich der Ausgang 1. Dort wird die Anzahl der Personen, welche vom Festplatz 1 abgeht, durch den Sicherheitsdienst (zwei Personen) gezählt und den Kollegen am Eingang 1 mitgeteilt. Neben den Gegebenheiten zur natürlichen Einfriedung werden Schaustellerahrzeuge und/oder Sperrgitter zur Wegleitung entsprechend platziert.

Der Eingang 2 befindet sich neben dem „Café Calimero“ am Beginn der Müllerwiese (Ecke Escher/Am Ziegelturm). Dort erfolgt eine entsprechende Zugangskontrolle/Zählung durch den Sicherheitsdienst. Der Weg verläuft dann über die Müllerwiese. Kurz vor der „Zehntscheune“ und dem gleichnamigen Parkplatz befindet sich der Ausgang 2. Dort wird die Anzahl der Personen, welche vom Festplatz 2 abgeht, gezählt und den Kollegen am Eingang 2 mitgeteilt. Neben den Gegebenheiten zur natürlichen Einfriedung werden Schaustellerahrzeuge und/oder Sperrgitter zur Wegleitung entsprechend platziert.

Sicherheitsaspekte

Zusätzlich zu Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes an den Ein- und Ausgängen, erfolgt ein regelmäßiger Kontrollgang durch zwei weitere Mitarbeiter. Des Weiteren agieren die Schausteller als zusätzliche Ordner, die durch eine entsprechende Armbinde erkenntlich sind. Diese sollen beispielsweise regelmäßig durch direkte Ansprachen an die Gäste auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln hinweisen oder im Ernstfall in einer Streit/Gewaltsituation zwischen Gästen deeskalierend einwirken. Weiterhin werden einzelne Schausteller damit beauftragt, in einem Notfall die Bauzäune zu öffnen und somit bspw. den raschen Abfluss der Besucher vom Festplätz gewährleisten zu können. Weiterhin wirken Sicherheitsdienst und Schausteller darauf hin, dass die Öffnungszeiten des Marktes eingehalten werden. Neben den Hinweisen auf die Hygienevorschriften wird eine geltende Marktordnung an neuralgischen Punkten aufgehängt. Vor dem Eingang der Müllerwiese wird eine Sanitätsstation installiert.

Hinweise auf die Hygienevorschriften auf dem Gelände

Die Kommunikation der allgemeinen Hygieneregeln erfolgt durch Hinweistafeln und Aufstellern auf dem gesamten Marktgelände (Bspw. Ein- und Ausgänge). Die Darstellung der Informationen erfolgt sowohl in Schriftform als auch durch Piktogramme. Gegebenenfalls werden diese Regeln durch direkte Ansprachen des Verkaufspersonals, der Ordner oder durch den Sicherheitsdienst vermittelt. Entsprechende Infos werden auch in der Presse oder in den sozialen Medien geteilt, um eine möglichst große Bandbreite an Bürgern zu erreichen. Es gelten die entsprechenden Vorschriften (aktuelle CoSchuV).

Beispiel Hinweistafeln (Symbolbilder)

Sanitäranlagen und Desinfektionsmöglichkeiten

Es werden Desinfektionsmittelspender in einer Vielzahl auf dem gesamten Gelände zur Sicherung der Handhygiene aufgestellt. Im Bereich der Sanitäranlagen/Möglichkeiten zum Händewaschen werden Einmalhandtücher verwendet. Eine ausreichende Anzahl an Abfallbehältern sowie deren regelmäßige Entleerung ist vorgesehen. Der Zutritt zu den Sanitäranlagen ist nur mit einem Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Vor den Sanitäranlagen werden entsprechende Markierungen zur Einhaltung des Mindestabstandes eingezeichnet. Durch die Reinigungskräfte vor Ort erfolgt eine regelmäßige Desinfektion und Reinigung der Sanitäranlagen einschließlich aller Oberflächen.

Schutzmaßnahmen nach Geschäftskategorien

Neben den Bestimmungen für das gesamte Marktgelände gibt es für die verschiedenen Geschäftsbetriebe spezielle Maßnahmen zur Einhaltung der Hygienevorgaben. Für alle Wartebereiche vor den Geschäften gilt die verpflichtende Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei der Gestaltung der einzelnen Marktplätze wird darauf geachtet, dass sich die Wartebereiche weder überkreuzen noch gegenseitig behindern.

Fahr- und Laufgeschäfte

Die Kapazitäten der einzelnen Fahr- und Laufgeschäfte werden soweit reduziert, dass die geltenden Abstandsregelungen in den Attraktionen eingehalten werden können. Es werden großzügige Wartebereiche eingezeichnet. Je nach Geschäftsaufbau werden die Fahrzeugeinheiten durch Einzelpersonen oder durch einen Familienverbund/ Angehörige eines Hausstands besetzt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist auch während der Fahrt verpflichtend. Festgelegte Zu- und Abgänge und die Platzierung der Gäste durch das Personal verhindern unnötige Begegnungen. Alle Oberflächen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Auch die Mitarbeiter tragen verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz.

Spiel- und Schießgeschäfte

Die Händedesinfektion ist bei diesen Betrieben vor dem Spielbetrieb verpflichtend. Eine Selbstbedienung ist ausgeschlossen, alle Spielgeräte werden nach der Verwendung desinfiziert. Die Kapazität der einzelnen Geschäfte wird reduziert. Der Mindestabstand wird entsprechend durch Markierungen auf dem Boden sowie durch bauliche Veränderungen (Aufstellung von Plexiglasscheiben) gewahrt bzw. werden so „Spielzonen“ geschaffen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist sowohl für das Verkaufspersonal als auch für die Besucher verpflichtend.

Imbisse und Schankbetriebe/Gastronomiebetrieb mit Sitzplätzen

Grundsätzlich gelten hier weiterhin die Hygienevorschriften aus dem Lebensmittelbereich und insbesondere bei der Zubereitung von Speisen. Im Ausgabebereich jeglicher Lebensmittelbetriebe wird die Kontaktübertragung so niedrig wie möglich gehalten. Die Ausgabe der Produkte und der Bezahlvorgang sind getrennt voneinander abzuhandeln. Besteck wird einzeln verpackt, Saucen etc. in Portionsbeuteln ausgegeben. Auf Selbstbedienung im Verkaufsbereich wird verzichtet. Die Gäste erhalten Speisen und Getränke an den entsprechenden Ständen, der Verzehr erfolgt an den Sitzplätzen. Bis zu diesem gilt der Mund-Nasen-Schutz. Die Kontaktnachverfolgung erfolgt durch geeignete Maßnahmen, wie die „Luca“-App.

Beispiel Imbiss (Symbolbilder):

Verhaltensregeln für das Verkaufs- und Aufsichtspersonal

Bei der Ausgestaltung der Verhaltensregeln für das Verkaufs- und Aufsichtspersonal werden die Vorgaben der Berufsgenossenschaft bezüglich Arbeitsschutzes sowie die laut der aktuellen Verordnung geltenden Corona-Maßnahmen auf die einzelnen Marktplätze übertragen.

Technische Maßnahmen – Arbeitsplatzgestaltung

Bei der Arbeitsplatzgestaltung wird der Mindestabstand (1,5 m) zwischen dem Personal und den Gästen eingeräumt. Sollte dies nicht möglich sein, werden alternative Schutzmaßnahmen, wie transparente Abtrennungen (Plexiglasscheiben), zwischen Publikum und Arbeitsplätzen aufgestellt. Im Umgang mit Gästen ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes generell verpflichtend.

Organisatorische Maßnahmen – Schutzabstände und Arbeitsmittel

Die Schutzabstände (1,5 m) sind, wo es möglich ist, einzuräumen. Bei Personenansammlungen sollen Schutzabstände bei Stehflächen bspw. durch Klebeband/Markierungen auf dem Boden kenntlich gemacht werden. Diese Vorkehrung soll sowohl im Publikumsbereich als auch im Arbeitsumfeld gelten.

Werkzeuge und Arbeitsmittel (bspw. Portionierer, Zangen etc.) werden nach Möglichkeit personenbezogen verwendet. Wo dies nicht möglich ist, wird eine regelmäßige Reinigung/Desinfektion insbesondere vor der Übergabe an andere Personen durchgeführt. Bei einer gemeinschaftlichen Nutzung von Arbeitsmitteln werden geeignete Schutzhandschuhe verwendet.

Personenbezogene Maßnahmen

Mund-Nasen-Bedeckungen werden im Umgang mit Gästen oder falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, zur Verfügung gestellt und getragen. Es erfolgt eine entsprechende Kommunikation bezüglich geltender Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen. Diese werden allen Beteiligten erklärt und die Hinweise verständlich (bspw. durch Schilder, Aushänge, Bodenmarkierungen) dargestellt. Weiterhin erfolgt der Hinweis auf die Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandsgebot, Hust- und Niesetikette, Hand-Hygiene, Mund-Nasen-Bedeckung). Weiterhin bestimmt jeder Aussteller einen oder mehrere Ordner, die bei Bedarf in das Geschehen auf den Festplätzen eingreifen können. Beispielsweise, wenn sich eine oder mehrere Personen wiederholt nicht an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten.

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